09.03. bis 12.03. Grillspektakel

Vom 09.03.2017 bis 12.03.2017 fand das Grillspektakel auf der Innsbrucker Frühjahrmesse statt.

Doppelgrillweltmeister Franz Größing vom Verein „grill ABC“ St. Johann und Pepi Kaserer vom Grillsportverein Tirol grillten gemeinsam viele Köstlichkeiten vom Wagyu, Lamm und Fisch und begeisterten bei der Verkostung die Messebesucher.

Auszug aus der Pressemitteilung CMI:

Grillsaison 2017: Weltmeister gibt Tipps und klärt über Fallen auf

Stimmt die Technik, ist das Grillen gesund und stressfrei, sagt Franz Größing. Der Tiroler Grillstar zeigt typische Anfängerfehler und Grillmethoden auf und bringt beim Showgrillen auf der Tiroler Frühjahrsmesse vom 9. bis 12. März den Rost mit den Grilltrends 2017 zum Glühen.

Innsbruck – Die Sonne scheint, die Gartenmöbel stehen einladend auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten und das große Fleischstück liegt schon bereit. Noch schnell ein Bier geköpft und ran an den Grill: Kohlen hinein, anzünden und Vollgas. „Schnelles Grillen ist ein sehr beliebter Fehler“, schmunzelt Grill-Welt- und Europameister Franz Größing, „wenn die Hitze am idealsten ist, sind viele mit dem Grillen leider oft schon fertig.“

Mit Bier ablöschen: „Absoluter Klassiker“

Der Unterländer ist eine wahre Grill-Koryphäe auf der internationalen Barbecue- Bühne, gewann mit dem Team seines Vereins „grill-ABC“ im Jahr 2015 in zwei Disziplinen den Weltmeisterschaftstitel der World Barbecue Association (WBQA), ist mit seiner Mannschaft amtierender Europameister im Home Country Cooking und weiß ganz genau, wovon er spricht. Hitze, falsche Fleischbehandlung, Würzen und Anzünden: Das seien die häufigsten Stolpersteine am eigenen Grill. „Mit Bier ablöschen ist auch ein absoluter Klassiker unter den Anfängerfehlern“, berichtet Größing. Das Bier lösche nämlich die Kohlen ab, wodurch die Asche aufsteige und sich die Hitze somit reduziere.

Fettarme Zubereitung entscheidend

Damit die Grillfeier zu keiner Feuerlöschübung sondern zu einem kulinarischen Hochgenuss und das Fleisch weder zu trocken noch verkohlt und damit ungesund wird, steht Franz Größing gemeinsam mit dem 1. Tiroler Grillsportverein und dem Verband der Köche Österreichs (VKÖ) beim „Grillspektakel der Hobbygriller“ auf der Tiroler Frühjahrsmesse beratend zur Verfügung. „Bei richtiger Zubereitung und mit wenig Fett ist Grillen eine der gesündesten und natürlichsten Zubereitungsmethoden überhaupt“, ist sich der Europameister sicher. Dafür bringt der Profi, der in St. Johann die einzige Weber-Grillakademie Tirols betreibt, auf der Tiroler Frühjahrsmesse die Kohlen fachmännisch zum Glühen.

Stressfreies und gesundes Grillen durch richtige Technik möglich

„Grundsätzlich verwenden wir kein Fleisch mit Fertigmarinade“, betont der Unterländer. Durch den richtigen Einsatz des Grilldeckels und Reduktion der Sauerstoffzufuhr könne zudem ungesunder Qualm vermieden werden, sagt Größing. Dann kommt es natürlich auf die richtige Grilltechnik an: „Ein sehr großes Fleischstück darf beispielsweise nie direkt am Bullenauge, also direkt über den Kohlen, gegrillt werden.“ Sonst verkohle es, erklärt der Grillexperte. In diesem Fall führe das indirekte Grillen mittels Feuerring – dabei liegt das Fleisch über einem Kohlenring – zum perfekten Ergebnis. „Würzen, Deckel drauf, zwei Stunden Radfahren gehen, duschen, Weißbier auf und essen gehen“, erklärt der Grillexperte humorvoll sein perfektes Grillerlebnis. Immerhin sei „stressfreies Grillen“ das oberste Credo seines Vereins und seiner Grillschule.

Showgrillen mit den Trends auf der Tiroler Frühjahrsmesse

Als weiteres Credo könne auch sein Gang mit den Trends bezeichnet werden. Neben der Tatsache, dass die Grillsaison mittlerweile zwölf Monate dauere, gehe die generelle Grillphilosophie weg von großen Fleischmengen hin zu kleineren und hochwertigeren Stücken, sagt der Grillschulenbetreiber: „Die Qualität und Regionalität der Produkte steht für uns absolut im Vordergrund.“ Beim täglichen Showgrillen auf der Tiroler Frühjahrsmesse komme deshalb nur Qualitätsfleisch vom Tiroler Schafzuchtverband auf den Rost. „Außerdem werden wir Wagyū- Fleisch aus Oberndorf, heimischen Fisch, Duroc-Schwein und Vegetarisches grillen.“ Vegetarisches und Veganes seien nämlich absolute Trends der anstehenden Sommer-Grillsaison.

„Drei Stunden Grillen und drei Minuten putzen“

Nun bleibt noch die Frage nach dem richtigen Grillgerät. „Rund 60 Prozent der in Österreich verkauften Grillgeräte sind die klassischen Kugelgriller“, informiert Größing. Dabei seien Holzkohlegriller am meisten verbreitet, Gas- und Elektrogriller hätten aber auch absolut ihre Berechtigung, weiß der Profi. „Mit einem Gasgrill ist man im Verbrauch sogar besser dran als mit dem Holzkohlegrill.“ Gasgrill-Besitzer würden jedoch oftmals zu übertriebenem Putz- und Poliertrieb neigen: „Drei Stunden Grillen und drei Minuten putzen lautet unsere goldene Regel“, mahnt der Grilllehrer immer wieder seine Schüler. Der Grill müsse nämlich wie jeder Gebrauchsgegenstand eine eigene Patina entwickeln. Zum Anfangen empfiehlt der Experte deshalb einen Holzkohle- Kugelgrill: „Ein gutes Modell mit einer Lebensdauer von zehn bis 15 Jahren kostet rund 300 Euro“, sagt Größing. Eine breite Auswahl an den neuesten Grillgeräten, vom Einsteigermodell bis zum Grill für den Fortgeschrittenen samt Zubehör, steht vom 9. bis 12. März auf der Tiroler Frühjahrsmesse bereit.

Grill-Tipp von Franz Größing:

Räucherlachs-Toast mit Feigen

1. Toastscheibe mit Butter und Feigensenf bestreichen

2. Mit Räucherlachs bedecken (alternativ mit Schinken)

3. Camembert Käse darauf geben

4. Frische Feigen als Topping

5. Mit einer Scheibe Buttertoast bedecken

6. Kurz und knackig abgrillen